Pflanzgefäße und mehr. DIY-Ideen für kreative Auftritte von Weihnachtssternen

Von Upcycling-Pflanzsäulen bis zu Miniatur-Landschaften: Diese DIY-Ideen setzen Weihnachtssterne überraschend in Szene. Sehen Sie selbst.

Weihnachtssterne werden meist klassisch im Übertopf auf Fensterbank, Sideboard oder Tisch arrangiert. Das wirkt stimmungsvoll und verleiht winterlichen Räumen eine festliche Atmosphäre. Noch eindrucksvoller wirken die beliebten Winterpflanzen, wenn sie überraschend und kreativ in Szene gesetzt werden. Ob erhöht auf selbst gestalteten Pflanzsäulen, als natürlicher Blickfang in Gefäßen aus Moos und Draht oder als filigrane Schnittdekoration in Glasröhrchen an umfunktionierten Bilderrahmen – mit einfachen DIY-Ideen entstehen dekorative Blickfänge mit besonderer Strahlkraft. Die Experten von Stars for Europe (SfE) zeigen, wie sich solche individuellen Hingucker in wenigen Schritten umsetzen lassen.

Upcycling-Pflanzsäulen mit Weihnachtssternen

Ausgediente Glas- oder Keramikobjekte wie Vasen, Schalen oder Kerzenständer werden mit Farbe und Heißkleber zu stilvollen DIY-Pflanzsäulen in harmonischen Beerentönen. Auf verschiedenen Höhen arrangiert, kommen Weihnachtssterne besonders schön zur Geltung. Ihre unterschiedlichen Farbtöne verleihen dem Arrangement Lebendigkeit und machen es zu einem festlichen Blickfang.

Für das kreative Upcycling-Projekt benötigt man ausgediente Glas- oder Keramikobjekte wie Schalen, Vasen oder Kerzenständer. Wichtig ist, dass das oberste Element als Pflanzgefäß genutzt werden kann, damit sich später ein Weihnachtsstern einsetzen lässt. Ergänzend kommen Acrylfarben und Pinsel, ein Universalkleber zum Verbinden von Glas und Keramik sowie Weihnachtssterne in harmonierenden Farben zum Einsatz.

Und so wird’s gemacht:

Schritt 1: Zunächst die verschiedenen Glas- oder Keramikobjekte sorgfältig reinigen und trocknen lassen. Anschließend die einzelnen Teile probeweise aufeinanderstellen, bis Form und Höhe der gewünschten Pflanzsäulen feststehen. Danach die Elemente mit Kleber fixieren. Aushärten lassen.

Schritt 2: Die Pflanzsäulen nach Belieben mit Acrylfarben in Beerentönen anmalen. Tipp: Durch das Mischen hellerer oder dunklerer Farben lassen sich individuelle Nuancen gestalten.

Schritt 3: Zum Schluss einen Weihnachtsstern in das oberste Gefäß setzen. Für lange Freude an der Pflanze Staunässe vermeiden und die DIY-Pflanzsäule an einen hellen Platz stellen.

Natürlich dekoriert: Weihnachtsstern im Drahtgefäß

Ein Weihnachtsstern mit rosa-weiß panaschierten Hochblättern wird in dieser DIY-Idee zum leuchtenden Blickfang. Eingebettet in ein mit Tannengrün und Moos gestaltetes Drahtgefäß entsteht eine stimmungsvolle Tischdekoration mit winterlicher Ausstrahlung. Schritt für Schritt lässt sich das Arrangement ganz einfach nachgestalten.

Man benötigt einen Weihnachtsstern in der Wunschfarbe, Tannengrün (z. B. von Nordmann-Tanne (Abies Nordmanniana) oder Kiefer (Pinus)), getrocknetes Moos, zwei unterschiedlich große Gläser (das kleinere muss groß genug sein, um den Weihnachtsstern hineinzustellen), Hühnerdraht, Wickeldraht, eine Schnur sowie einen Deko-Stern. Außerdem eine Zange und eine Rosenschere.

Und so wird’s gemacht:

 Schritt 1: Den Hühnerdraht mit der Zange oder Rosenschere so zuschneiden, dass das Stück – nach dem späteren Falten – locker um das größere Glasgefäß gelegt werden kann. Als Orientierung dienen Höhe und Umfang des Gefäßes.

Schritt 2: Das zugeschnittene Drahtstück einmal in der Mitte zusammenfalten.

Schritt 3: Den gefalteten Hühnerdraht um das größere Glasgefäß legen, so dass es rundum bis über den Boden hinaus umschlossen ist. Den Draht anschließend mit den Händen modellieren, bis eine gleichmäßige, korbartige Hülle entsteht.

Schritt 4: Die Drahtenden am Gefäßboden übereinanderlegen und mit Wickeldraht fest zusammenbinden. So bekommt der Drahtkorb Stabilität und behält dauerhaft seine Form.

Schritt 5: Das größere Glas vorsichtig aus der Drahtform lösen und das kleinere Glas mittig einsetzen. Den Zwischenraum locker mit Tannengrün und Moos ausfüllen, bis eine gleichmäßige, natürliche Hülle entsteht.

Schritt 6: Den Weihnachtsstern mitsamt Pflanztopf in das vorbereitete Gefäß einsetzen. Anschließend das Drahtgefäß dekorativ mit Schnur umwickeln und mit einem Stern schmücken.

Tipp: Erst gießen, wenn sich die Erde auch in etwa zwei Zentimetern Tiefe trocken anfühlt. Überschüssiges Wasser nach spätestens 15 Minuten entfernen.

Blühende Vintage Bilderrahmen mit Schnittweihnachtssternen

Mit handgezeichneten Motiven und leuchtenden Weihnachtssternen werden aus alten Bilderrahmen dekorative Blickfänge mit festlicher Ausstrahlung. Die kreative DIY-Idee lässt sich ganz einfach selbst gestalten.

Für das dekorative Upcycling-Projekt benötigt man Papier sowie rote und grüne Stifte für die Zeichnungen, eine Schere, alte Holzrahmen, einen Bohrer, Glasröhrchen, Klebeband, eine Heißklebepistole mit Klebepatronen und einen üppigen roten Weihnachtsstern.

Und so wird’s gemacht:

Schritt 1: Weihnachtliche Motive in Rot und Grün von Hand auf Papier zeichnen und in die Bilderrahmen einsetzen.

Für einen der Rahmen einen Tannenbaum wählen und das Motiv so ausrichten, dass die Baumspitze später mittig im oberen Rahmenbereich sitzt. Hinter einem anderen Rahmen ein Glasröhrchen mit Heißkleber befestigen – mit der Öffnung nach oben.

Schritt 2: Am gerahmten Tannenbaum-Motiv die Position der Baumspitze bestimmen. Anschließend Bild und Glas herausnehmen und von der Vorderseite des Rahmens aus genau an dieser Stelle vorsichtig ein Loch bohren.

Schritt 3: Das Tannenbaum-Motiv wieder in den Rahmen einsetzen und direkt über dem Bohrloch mit der Schere eine kleine Öffnung in das Papier schneiden. Danach das Glasröhrchen von der Vorderseite schräg durch die Öffnung führen, sodass später kein Wasser auslaufen kann. Die Öffnung sollte genau über der Spitze des gezeichneten Tannenbaums liegen.

Schritt 4: Ein Stück Klebeband am unteren Ende des Glasröhrchens anbringen.

Schritt 5: Das untere Ende des Glasröhrchens mit Klebeband an der Unterseite des Bilderrahmens fixieren. So entsteht ein Ständer für den Rahmen.

Schritt 6: Zum Schluss die Blumenröhrchen mit Wasser füllen und mit geschnittenen Weihnachtssternen bestücken.

Tipp: Als Schnittblumen halten sich Weihnachtssterne bis zu zwei Wochen lang, wenn man die Stiele direkt nach dem Schneiden zunächst für ein paar Sekunden in circa 60 Grad heißes und anschließend in kaltes Wasser stellt

Miniatur-Landschaften mit Weihnachtssternen

In Holzkisten oder Kartons entstehen mit wenigen Handgriffen stimmungsvolle Mini-Weihnachtslandschaften. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Je nach Blütenfarbe lässt sich die DIY-Dekoration ganz unterschiedlich inszenieren:

Ob klassisch weihnachtlich mit einem roten Weihnachtsstern, Lichterglanz und viel Tannengrün, als verschneite Winterlandschaft mit einer weißen Pflanze oder romantisch verspielt mit einer apricotfarbenen Variante. Ein kreatives Bastelprojekt, das sich wunderbar gemeinsam mit Kindern umsetzen lässt

Für die Winterlandschaft links benötigt man einen Weihnachtsstern im Übertopf, einen Terrakottatopf, verschiedene Kiefern- und Zypressenzweige, Lärchenzweige mit Zapfen, kleine Äste, getrocknetes Moos, Kiefernzapfen, Nüsse und Hagebuttenzweige.

Zusätzlich werden goldenes Wachspapier, Ton, eine batteriebetriebene Lichterkette, ein dekorativer Stern und – optional – die Figur eines Waldtiers verwendet. Für die Umsetzung benötigt man außerdem einen Tacker, eine Heißklebepistole mit Klebesticks, eine Schere und Wickeldraht.

Und so wird’s gemacht:

Schritt 1: Die batteriebetriebene Lichterkette mit dem Tacker locker an der Rückwand der Holzkiste befestigen, so dass sie gleichmäßig im Hintergrund verläuft.

Schritt 2: Das goldfarbene Wachspapier passend zuschneiden, leicht zerknittern und wieder glatt ziehen. Anschließend als Hintergrund über die Lichterkette in die Kiste legen und mit Heißkleber befestigen.

Schritt 3: Mit der Schere einzelne Zweige des Tannengrüns abschneiden und diese mit Wickeldraht an den Ästen befestigen, so dass kleine Weihnachtsbäume entstehen. Einen der Bäume etwas kleiner gestalten als die anderen, um dem Arrangement mehr Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen.

Schritt 4: Kiefernzapfen auseinanderbrechen und die oberen Teile als Baumspitzen oben auf die Mini-Tannen kleben. Anschließend die kleinen Bäume mit Lärchenzapfen, Hagebutten und einem Stern verzieren. Danach die Mini-Tannen mit kleinen Tonklumpen auf dem Boden der Holzkiste befestigen, so dass sie stabil stehen.

Schritt 5: Den Weihnachtsstern samt Übertopf in der Kiste platzieren und den Boden rundherum mit getrocknetem Moos auslegen. Anschließend mit Nüssen und Zapfen dekorieren. Auf Wunsch ergänzt eine kleine Waldtier-Figur die winterliche Szene.

Weihnachtsstern im Wollkleid

Gemütlich und natürlich inszeniert wird der Weihnachtsstern hier zum winterlichen Blickfang. Eine fingergehäkelte Manschette aus grober Wollkordel umhüllt den Topf und verleiht dem Arrangement eine warme, handgemachte Note.

Lärchenzweige, Moos und Zapfen unterstreichen den natürlichen Charakter der Gestaltung, während ein Band mit dekorativem Stern einen festlichen Akzent setzt. So eignet sich die Idee sowohl als Tischdekoration als auch als liebevolles Mitbringsel.